Biographie

Keimzeit Foto 2015

KEIMZEIT 2017:

Lin Dittmann (Schlagzeug)

Andreas"Spatz"Sperling (Keyboards, Orgel)

Norbert Leisegang (Gesang, Gitarre)

Martin Weigel (Gitarre, Gesang)

Sebastian Piskorz (Trompete, Flügelhorn)

Hartmut Leisegang (Bass)

v.l.n.r.

WIEDER UNTER TAGE || 35 JAHRE KEIMZEIT: DIE JUBILÄUMSTOUR || ALBERTINE

Das 35-jährige Bühnenjubiläum von Keimzeit.

Am 28. Januar beginnt die Tournee mit einem ausverkauften Konzert 700 Meter unter Tage im Bergwerk Sondershausen.

Zuvor eröffnet das Keimzeit Akustik Quintett mit drei ausverkauften Konzerten auf der Burg Rabenstein (Fläming) das Jahr.

Im März finden 3 Ballettvorstellungen "KeimZeit" in Gera und erstmals auch zwei Gastspiele in der neuen Staatsoperette Dresden statt. Alle Vorstellungen sind ausverkauft.  

Am 07. April erfolgt die Veröffentlichung des Keimzeit Akustik Quintett Albums "Albertine".

KEIMZEIT plant rund 30 Konzerte auf der Jubiläumstour in 2017.

 

700 METER UNTER DER ERDE - MALTA

Am 30. Januar spielt Keimzeit erstmals im tiefstgelegenen Konzertsaal der Welt. Dieser befindet sich in etwa 700 Meter Tiefe im Bergwerk "Glückauf" in Sondershausen.  

Fortsetzung des Ballettstückes "KeimZeit" und Konzerte mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg.

Das Keimzeit Akustik Quintett fährt nach Malta und nimmt dort das zweite Album mit dem Namen "Albertine" auf. Die Veröffentlichung ist für den 07.04.2017 geplant.

Mit den traditionellen Weihnachtskonzerten in Berlin, Jena und Freiberg beendet die Band eine zweijährige Tournee zum Album "Auf einem Esel ins All".

AUF EINEM ESEL INS ALL - BALLETT IN GERA

Das von Andreas "Spatz" Sperling produzierte Album "Auf einem Esel ins All" schafft es auf Anhieb in die deutschen Albumcharts.

Die Tournee umfasst über 60 Konzerte.

Zudem werden weitere Aufführungen mit dem Ballettstück "KeimZeit" realisiert und wieder sind alle ausverkauft.

ZUSAMMEN MIT DEM FILMORCHESTER - EINE BOX - DIE BALLETT PREMIERE

Das Keimzeit Akustik Quintett setzt die Tournee "Midtsommer" mit über 30 Konzerten fort. Höhepunkt der Tournee ist am 23. Mai ein Auftritt beim Midtsommer Jazz Festival in Ålesund (Norwegen).

Keimzeit und das Deutsche Filmorchester Babelsberg veröffentlichen am 25. April ein gemeinsames Album unter dem Titel "Zusammen". Es erscheint als CD und  in einer exklusiven 180g Doppel-Vinyl Ausgabe. Anlässlich der Veröffentlichung findet ein von Radio Eins Musikchef Peter Radszuhn moderiertes Showcase im Berliner Kulturkaufhaus Dussmann statt. Im Laufe des Jahres finden 3 gemeinsame Konzerte statt.

Eine auf 300 Stück limitierte Sammelbox mit insgesamt 5 CDs und einer DVD erscheint. Gegenstand der DVD ist ein Film vom ehemaligen Keimzeit Gitarristen Ulle Sende. Das Porträt gibt einen Einblick in 10 Jahre Keimzeit von 2002 bis 2012. Die Konzerte auf der Kogge Wissemara (seit 2009) während der Rostocker Hansesail dienen dem Film als Hintergrund und Rahmenhandlung.

Am 7. November feiert das Ballett "KeimZeit" Premiere im Theater Gera. Choreographin Silvana Schröder inszeniert das Stück auf Grundlage von 28 Keimzeit Songs. Die Band spielt live auf der Ballett-Bühne und das Stück erlangt große Popularität. So sind innerhalb weniger Tage alle 8 angesetzten Vorstellungen im Großen Haus zu Gera ausverkauft.

Zu den Jahresabschlusskonzerten zwischen dem 17. - 20. Dezember wird neben Gebärdensprachdolmetscherin Laura M. Schwengber auch der Dresdener Gitarrist Lars Kutschke auf der Bühne begrüßt. Die Konzerte finden in Hamburg, Berlin, Jena und Freiberg statt.

MIDTSOMMER - KEIMZEIT - INSELLEUCHTEN MIT AXEL PRAHL

Das Album "Midtsommer" vom Keimzeit Akustik Quintett erscheint im Januar.

Im Laufe des Jahres 2013 gibt das Quintett rund 50 Konzerte. Am 6. Juli eines vor über 5.000 Besuchern auf der Heidecksburg in Rudolstadt beim Tanz- und Folk Festival.

Keimzeit tritt im Juli beim Inselleuchten Festival in Marienwerder auf. Die Künstler werden allesamt von Gastgeber Axel Prahl präsentiert. Dieser kommt mit Regisseur Andreas Dresen bei "Kling Klang" mit auf die Keimzeit Bühne und spielt gemeinsam mit der Band.

Zu den Jahresabschlußkonzerten in Berlin, Jena und Freiberg werden Felix Meyer und Erik Manouz als musikalische Gäste begrüßt. Alle drei Konzerte werden von Gebärdensprachdolmetscherin Laura M. Schwengber für Menschen mit einer Hörbehinderung live und simultan übersetzt.

30 JAHRE, 10 STUDIOALBEN, NORWEGEN

Keimzeit blickt auf eine 30-jährige Geschichte zurück. 1982 als Quartett in Lütte gegründet, wurden bisher weit über 1.500 Konzerte gespielt.

Gitarrist Rudi Feuerbach verlässt Keimzeit. Seinen Part teilen sich in 2012 Lars Kutschke und Martin Weigel.

Am 27. April erscheint das 10. Studioalbum "Kolumbus". Die Tournee beginnt bereits am 2. März in Meiningen und führt Keimzeit auf rund 50 Bühnen.

Das Keimzeit Akustik Quartett fährt im Juni nach Norwegen um Aufnahmen für ein Album einzuspielen. Im Ocean Sound Recordings Studio auf der Insel Giske bei Ålesund entsteht dabei das erste Album vom "Keimzeit Akustik Quintett". Andreas Sperling (Klavier) und Tim Lorenz (Percussion) verstärken das Team um Norbert Leisegang, Gabriele Kienast (Geige) und Hartmut Leisegang am Bass.

 

KLASSISCHES HEIMSPIEL MIT DEM FILMORCHESTER BABELSBERG

Am 9. Juli kann Keimzeit das Deutsche Filmorchester Babelsberg auf der Burg Eisenhardt in Bad Belzig begrüßen. Beim traditionellen Heimspiel auf dem historischen Burghof feiern über 1.200 Besucher.

Zum zweiten Mal fährt die Band nach Spanien in das Gismo7 Studio in die Nähe von Motril. Unter Regie von Produzent Paul Grau entsteht im Oktober und November das 10. Studioalbum mit dem Titel "Kolumbus".

 

LAND IN SICHT - 80.000 BESUCHER BEI LEUCHTTURM IN FLAMMEN

Am 1. Januar tritt Norbert Leisegang bei "Leuchtturm in Flammen" in Warnemünde auf. Über 80.000 Besucher erleben die Premiere von "Leuchte, Leuchte, Leuchtturm", der neuen Single von Keimzeit.

Die Single "Leuchte, Leuchte, Leuchtturm" wird im April veröffentlicht. Das erste gemeinsame Konzert mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg findet im gleichen Monat statt.

Keimzeit spielt beim Dresdener Elbhangfest.

Im August ist die Band wieder auf der Kogge Wissemara unterwegs.

Ein Konzert mit dem Babelsberger Filmorchester findet im Potsdamer Nikolaisaal statt. Als Gastmusiker am Soxophon wird Ralf Benschu begrüßt.

Keimzeit gibt im Oktober ein Funkhauskonzert beim NDR Schwerin.

Das eigene Label Comic Helden veröffentlicht vier Alben aus dem Keimzeit Back-Katalog. Gleichzeitig erscheint eine Werkschau mit dem Titel "Land in Sicht".

Zum Jahresabschlußkonzert im Freiberger Tivoli wird Gitarrist Ulle Sende auf der Bühne begrüßt.

 

KEIMZEIT IM GANZEN LAND

Ralf Benschu verläßt im Januar die Band.

Das Album "Stabile Währung Liebe" erscheint im April auf dem eigenen Label Comic Helden.

Im Juli spielt Keimzeit u.a. in Gera, Potsdam, Berlin, Colnrade, Born a.d.D., Bützow, Zinnowitz und 4 Konzerte auf der Insel Hiddensee.

Über 1.300 Besucher können beim Heimspiel auf Burg Eisenhardt in Bad Belzig begrüßt werden.

Im August spielt Keimzeit erstmals auf der Kogge Wissemara während der Rostocker Hansesail. Am Eröffnungstag der Veranstaltung spielt die Band auf dem Achterdeck der Kogge und fährt mit den Besuchern vom Stadthafen über Warnemünde auf die Ostsee.

Im Oktober gibt es Konzerte in Hamburg, Dessau, Dresden, Chemnitz, Husum, Kühlungsborn, Schwerin und im Ozeaneum Stralsund.

In München, Frankfurt/M., Murnau, Osnabrück, Köln und Stuttgart werden im November Konzerte gespielt.

Am letzten Samstag vor Weihnachten findet die Tour Ihren Abschluss im Freiberger Tivoli.

 

DER EIGENE VERLAG - DIE EIGENE PLATTENFIRMA

Keimzeit pausiert und die Musiker gehen zu Beginn des Jahres unterschiedliche Wege. Norbert Leisegang wird beim Projekt "Club der toten Dichter" Gastsänger und interpretiert Stücke von Wilhelm Busch.

Andreas Sperling assistiert Peter Schmidt bei diversen Produktionen in dessen Berliner Ballsaal Studios.

Gitarrist Rudi Feuerbach kümmert sich wieder verstärkt um seine Band in Erfurt.

Hartmut Leisegang gibt mit den Bands Kaolin und Traven Konzerte.

Ralf Benschu baut die Live Präsenz seines Saxophon Quartetts spürbar aus und gibt  mit Jens Goldhardt verschiedene Saxophon & Orgel Konzerte.

Mitte des Jahres: neue Möglichkeiten für eine Albumproduktion werden ausgelotet. Die Wahl fällt auf ein Studio in Andalusien und den Exil-Kölner Paul Grau als Produzenten. Die Aufnahmen werden für Oktober geplant und durchgeführt.

Dezember: Manager Dirk Tscherner koordiniert die Aktivitäten der eigens gegründeten Plattenfirma und des Verlages "Comic Helden". Gemeinsam mit Norbert und Hartmut Leisegang sowie Andreas Sperling werden zukünftig alle Keimzeit Aktivitäten in der eigenen Firma realisiert. Für 2009 ist die Veröffentlichung des ersten Albums geplant und mit Edel:Kultur Hamburg wird ein Vertriebsvertrag geschlossen.

EIN EREIGNISREICHES JUBILÄUMSJAHR

2007 - 25 Jahre Keimzeit

Im Laufe des Jahres wird es neben den Jubiläumskonzerten mit allen ehemaligen Bandmitgliedern auch Konzerte mit der Überschrift "Tour nach Singapur" geben. Ca. 75 Konzerte werden es am Ende des Jahres sein.

April: Norbert Leisegang bei "Leuchtturm in Flammen" in Warnemünde. Rund 55.000 Besucher erleben das Spektakel mit Licht, Laser und Musik am Ostseestrand.

Juni: Das erste Jubiläumskonzert "25 Jahre Keimzeit“ startet in der Berliner Kulturbrauerei als Open Air vor 5.000  Besuchern. Die Band steht mit den ehemaligen Bandmitgliedern Marion Bohn, Matthias Opitz, Ulle Sende, Frank Braun und Ralf Zickerick auf der Bühne.

Juni: Die Jubiläumstour macht Station im IGA Park Rostock.

Im August spielt die Band beim Belziger Altstadtsommer auf dem Marktplatz der historischen Innenstadt.

Im September spielt Keimzeit beim Fehmarn Festival.

Oktober: Konzerte u.a. in Osnabrück, Braunschweig, Hamburg, Husum.

November: Konzerte u. a.  Stuttgart, CH-Zürich, München, Bergen auf Rügen.

Dezember: 4 Jubiläumskonzerte zum Tourneeabschluß.

BABYLON, MENSCH MEIER UND TOP-ACT PRORA06

März: Auftakt zur Tour "MENSCH MEIER" im Berliner Tränenpalast. Am 07. und 08. April werden zwei Konzerte in Schwerin mitgeschnitten. Mit diesen Aufnahmen soll ein zweites Live Album von Keimzeit gegen Jahresende veröffentlicht werden.

Im Sommer ist Keimzeit beim Jugendfestival PRORA06 auf Rügen als TopAct gesetzt. Die Besucher konnten mittels eines Internet Votings ihren Favoriten wählen und Keimzeit gewann die Abstimmung souverän. Dazu gab es Auftritte beim Stadtwerkefestival Potsdam, auf der Burg Eisenhardt in Bad Belzig und im ausverkauften Berliner Kino Babylon.

 

PRIVATES KINO UND EIN KEIMZEIT BUCH

„Privates Kino“ heißt das neue Album und erscheint am 21.03.2005.

Beim Berliner Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf erscheint „KEIMZEIT – Das Buch“.

Die Band ist auf rund 60 Konzerten, Open Airs und Festivals im Rahmen der Tournee zum Album "Privates Kino" unterwegs.

ALTER UND NEUER PRODUZENT: FRANZ PLASA

Das achte Studioalbum von Keimzeit ist im Entstehen. Erneut wird mit Franz Plasa die Zusammenarbeit am dritten gemeinsamen Album vereinbart.

Auch der Vertrag mit Pirate Records Köln wird für dieses Album verlängert.

Am Ende des Jahres erfolgt eine zweite Weihnachtstour mit CITY. Diese Konzerte stellen den vorläufigen Schlußpunkt in der Zusammenarbeit beider Bands dar.

MIT CITY AUF WEIHNACHTSKONZERTEN

Der Erfurter Rudi Feuerbach wird neuer Gitarrist bei Keimzeit.

Mit der Band CITY wird für ein Weihnachtsprojekt gearbeitet. Balladen und ein gemeinsamer Weihnachtssong entstehen. Dazu kommt ein Album "Das Weihnachtsfest der Rockmusik".

Ende des Jahres dann die gemeinsame Weihnachtstournee. Sie wird sehr erfolgreich sein, so ist z.B. die Rostocker Stadthalle ausverkauft.

VIELES NEU

Keimzeit und der K&P Music Nachfolger BMG Berlin trennen sich und lösen den alten Plattenvertrag aus dem Jahr 1990 auf. Die Band arbeitete bereits seit 1999 mit dem Osnabrücker Verlag Goldrush zusammen. Über diesen Weg ergab sich dann auch eine Zusammenarbeit mit der Kölner Plattenfirma "Pirate Records".

Für das siebente Studioalbum von Keimzeit wird Peter Schmidt verpflichtet. Bekannt ist er der Band seit der Zusammenarbeit mit Plasa in Brüssel und Hamburg. Die Aufnahmen werden in Hamburg stattfinden.

Der Titel des neuen Albums lautet „Tausend Leute wie ich“.  Fast zeitgleich zu diesem erscheint ein Best-of Album der alten Plattenfirma: „Das Beste bis jetzt“.

Weiterhin erscheint in einem Regensburger Verlag ein Textebuch: „Etwas höher nur der Mond“.

Am Ende des Jahres verlässt Gitarrist Ulle Sende die Band.

KONZERTE MIT UDO

Die Band spielt weitere Konzerte im Rahmen der "SMART UND GELASSEN WARTEN" Tour. Dazu kommt eine Anfrage von Udo Lindenberg. Er plant Konzerte unter der Überschrift "Rock gegen rechte Gewalt" und möchte Keimzeit gern mit auf der Bühne haben. Die Band lässt sich nicht lange bitten und wird im Rahmen der Konzerte u.a. neben Udo, Nena, Die Prinzen oder Ben Becker auftreten.

SMART UND GELASSEN WARTEN

Die Aufnahmen für das sechste Studioalbum "SMART UND GELASSEN WARTEN" werden erfolgreich beendet. Der neue Anlauf brachte den gewünschten Durchbruch und so wird die Veröffentlichung für den Sommer 2000 geplant. Die Tournee beginnt im Juli in Hamburg und allein zwischen September und Dezember finden über 60 Konzerte statt.

Roland Leisegang tourt im ersten Halbjahr mit seinem Projekt „Kobaltblau“.

Hartmut geht ebenso im ersten Halbjahr mit „Traven“ auf Tournee.

 

MUSIKALISCHE BEGEGNUNGEN

Die Tournee zu "Im elektromagnetischen Feld" wird fortgesetzt und Norbert Leisegang und Andreas Sperling touren mit der "Undertaker Bluesband".

Norbert Leisegang startet mit "Fox Force 5" ein eigenes musikalisches Projekt. Hier sind neben Leisegang der Trompeter Frank Braun, der Schlagzeuger Ali Zieme (Die Prinzen) und Bassist Volkmar Große aktiv.

Im Herbst 1999 geht die Band nach Hamburg um erneut ein Album mit Franz Plasa ein den Hamburger H.O.M.E. Studios aufzunehmen. Allerdings müssen die Aufnahmen nach 2 Wochen abgebrochen werden um einen neuen Anlauf nehmen zu können. Verschiedene Ansichten auf Band- und Produzentenseite ob der musikalischen Ausrichtung müssen auf einen Nenner gebracht werden und man vereinbart die Fortführung der Aufnahmen für das Frühjahr 2000.

BRÜSSEL - EINE NEUE EPOCHE

Im Februar beginnen die Aufnahmen zum 5. Studioalbum in Brüssel. Als Assistent kommt Peter Schmidt (BlackPete) zum Einsatz. Musikalisch beginnt hier für Keimzeit eine neue Epoche. Album und Tournee "Im elektromagnetischen Feld" starten im Mai 1998 nicht unumstritten aber letztendlich erfolgreich. Das Album landet in den Charts und Konzerte gibt es bis ins Jahr 1999. Nicht alle Freunde und Fans der Band folgen hier, für einige ist die sprichwörtliche Party zu Ende. Andere wiederum entdecken erst mit diesem Album die Band.

Im Rahmen der Aufnahmen lernt die Band in Brüssel auch den Hamburger Graphikdesigner, Fotografen und Musiker Walter Thielsch kennen. Er gestaltet das Layout des Albums sowie alle Keimzeit Graphiken und Drucksachen. Er wird der Band bis zu seinem Tod im Jahre 2011 verbunden bleiben.

Ebenso in 1998 entsteht im Buschfunk Verlag Berlin ein Liederbuch mit dem Namen "Windstill".

KEIMZEIT GEHT INS INTERNET - FRANZ PLASA KOMMT

Mit Hilfe des Potsdamers Andreas Klisch (Lindenpark) entsteht die erste Internetpräsenz von Keimzeit. Auf der Seite www.keimzeit.de kann man sich seitdem über Tourdaten und andere Fakten um die Band informieren.

Das Projekt „In 14 Tagen“ geht auf Tour. Schwester Marion ist auch wieder dabei.

Für das nächste KEIMZEIT-Album gestaltet sich die Produzentensuche sehr schwer. Viele Gespräche und nahezu alle ohne greifbares Ergebnis. Keimzeit möchte einen neuen Sound finden und nicht einfach in dem Stil wie bis zur "Primeln & Elefanten" weitermachen. Verschiedene Ansichten auf allen Ebenen. Nach einem Treffen mit Franz Plasa (Selig, Echt, Udo Lindenberg) dann endlich die Zusage für eine Produktion. Diese soll Anfang 1998 in den Brüsseler ICP Studios stattfinden. Bis dahin tritt die Band im Livebereich kürzer um sich auf diese Produktion vorzubereiten.

 

EIN LIVE ALBUM ENTSTEHT

Aus den sechs Konzertmitschnitten entsteht das Doppel Live Album "Nachtvorstellung Live".

Der Belziger Dirk Tscherner übernimmt jetzt das Management und die Tourbegleitung der Band.

Mit Marion Bohn (geb. Leisegang), Norbert Leisegang und anderen wird an einem Seitenprojekt „In 14 Tagen“ gearbeitet.

Im Rahmen der 1996-er Tour werden 116 Konzerte gespielt.

 

PRIMELN & ELEFANTEN

Das vierte Studioalbum „Primeln und Elefanten“erscheint. Weiterhin ist die Band auf mindestens 120 Konzerten zu sehen und es gibt nun Pläne für ein Livealbum von Keimzeit. Aufgrund der Konzertlänge von bis über 5 Stunden bereitet man sich gleich auf eine Doppel-CD mit ca. 140 Minuten Länge vor. Dazu werden Ende 1995 und Anfang 1996 insgesamt 6 Konzerte mitgeschnitten. Als Produzent fungiert der US-Amerikaner Tom Cunningham unterstützt wird er von Dennis F. Moody aus Los Angeles.

 

130 KONZERTE

Mit Erscheinen Albums "Bunte Scherben" platzierte sich Keimzeit für einige Wochen in den deutschen Albumcharts. Die Tournee nahm ein Ausmaß von über 130 Konzerten an und trotzdem wurde weiter an neuem Material gearbeitet. So bereitete man das vierte Studioalbum mit dem Namen "Primeln & Elefanten" vor.

KLING KLANG

Das Album "Bunte Scherben" erscheint und damit auch der Hit "Kling Klang". Den Song aus der Feder von Norbert Leisegang gibt es schon seit einigen Jahren und er wurde auch bereits oft auf Konzerten gespielt. Erst durch die Veröffentlichung des Albums und der damit verbundenen Medienpräsenz erlangt der Song und auch die Band bundesweite Bekanntheit.

Das Management übernimmt jetzt Ingo "Hugo" Dietrich aus Berlin.

Andreas „Spatz“ Sperling kommt für Matthias Opitz in die Band.

NEUE PLATTENFIRMA

Seit Erscheinen des Debütalbums "Irrenhaus" ist die Band durchgehend seit 3 Jahren fortwährend auf Tour. Teilweise wurden die Albumaufnahmen von den Konzertterminen unterbrochen und zogen sich so über viele Wochen hin. Trotzdem gibt es genug Material für ein drittes Album und daher werden die ersten Gespräche geführt.

Hansa Musik Berlin plädiert für einen Wechsel der Band zum neugegründeten Label K&P Music GmbH. Dieses agiert als Joint Venture im damaligen BMG Konzern und scheint für die Band besser geeignet als die doch eher am Mainstream orientierte Hansa Musik. Gleich die erste Produktion beim neuen Label steht jedoch unter keinem guten Stern und die Zerwürfnisse mit dem damaligen Produzenten nehmen ihren Lauf.

NAHTLOSER ÜBERGANG ZU KAPITEL 11

Nach der Tournee "Irrenhaus" geht es nahtlos in Richtung zweites Album weiter. Im Funkhaus Berlin finden die Aufnahmen dazu statt. Das zweite Keimzeit Album wird den Namen "Kapitel 11" tragen und ist Grundlage für eine Tournee mit über 120 Konzerten.

IRRENHAUS - DAS ERSTE ALBUM

Anfang des Jahres nahm der damalige Keimzeit Manager Günter Baaske Kontakt zum Westberliner Label Hansa Musik in der Wittelsbacher Str. auf. Hier wird eine Bandübernahme der gesamten Aufnahmen aus der Nalepastraße vereinbart und "Irrenhaus" erscheint als erstes Keimzeit Album auf dem Markt. "Irre ins Irrenhaus, die Schlauen ins Parlament" lautet eine Textzeile und trifft damit den damaligen Zeitgeist ziemlich genau. Geschrieben wurde der Titel bereits 1985 von Norbert Leisegang.

Ralf Benschu wird mit Erscheinen des Albums auch offiziell festes Bandmitglied.

Zum Album "Irrenhaus" gibt es eine Tournee mit ca. 90 Konzerten.

VERÄNDERUNGEN

Der Potsdamer Pianist Matthias Opitz kommt als festes Bandmitglied zu Keimzeit.

Nach der Geburt ihres zweiten Kindes verläßt Marion die Band. So stehen ab 1989 Norbert, Hartmut und Roland Leisegang neben Ulle Sende und Matthias Opitz auf der Bühne. Nach wie vor ist auch der Potsdamer Saxophonist Ralf Benschu als Gastmusiker bei fast allen Keimzeit Konzerten dabei.

Keimzeit nimmt unter Regie von Tonmeister Peter Nölle in den Studios der Berliner Nalepastrasse das Album "Irrenhaus" auf. Geplant ist eine Veröffentlichung beim Label "Amiga". Dieses Vorhaben wird jedoch aufgrund der Wende nicht mehr verwirklicht.

 

POLITISCHE HÜRDEN

Immer mehr Fans reisen der Band zu den Konzerten nach und campieren teils illegal in Scheunen oder  anderen leerstehenden Gebäuden nahe der jeweiligen Veranstaltungsorte. Diese Entwicklung führte in Zusammenhang mit einem Text vom Song "Kinderlied" (darin geht es um die system- und gesellschaftskritische Betrachtung der vor- und paramilitärischen Ausbildung von Kindern und Jugendlichen) zu einem vorübergehenden Auftrittsverbot der Band. Dieses wurde jedoch einige Wochen später schon wieder zurückgenommen und die Tour lief weiter.

Im gleichen Jahr spielte Keimzeit ein Konzert im Palast der Republik welches bei DT64 übertragen wurde. Zusätzlich wurden im Rahmen der Radioübertragung einige Keimzeit Aufnahmen aus einem Potsdamer Privatstudio gesendet.

KEIMZEIT IN DER DDR

Die Band erlangt aufgrund einer sogenannten Einstufung die Spielerlaubnis für Konzerte mit professionellem Charakter.

Im Rahmen dieser Einstufung (welches ein Vorspiel der Band vor einer Kommission war) wurden die maximalen Eintrittsgelder

und auch die möglichen Gagen bei Konzerten festgelegt.

EIN SAXOPHON KOMMT HINZU

Ralf Benschu (Saxophon, Flöte, Klarinette) spielt wiederholt als Gastmusiker in der Band.

WACHSENE ERFOLGE IN DER HEIMAT

Die Band erspielt sich in den 80-er Jahren auf tausenden Konzerten eine treue Fangemeinde.

KEIMZEIT, ULLE SENDE & DT64

Gitarrist Ulle Sende kommt in die Band.

Die Auftritte werden meist abseits vom staatlich gelenkten Musikgeschäft der DDR organisiert, zum Beispiel in Dorfkneipen und Sälen.

Die Konzerte finden überwiegend im heutigen Land Brandenburg statt.

Keimzeit erhält erstmals beim Rundfunk der DDR die Gelegenheit, Lieder professionell aufzunehmen. Seitdem werden sie auch im Radio gespielt – vor allem beim Jugendradio „DT64“. Eine Plattenveröffentlichung ergibt sich daraus jedoch vorerst nicht.

ANFÄNGE

Gründung von KEIMZEIT aus der Band "Jogger" durch die Geschwister Norbert, Hartmut, Roland und Marion Leisegang in Lütte bei Belzig.

Sänger Norbert Leisegang schreibt die deutschen Texte. Konzerte mit mehr als fünf Stunden Spieldauer sind keine Seltenheit.

Stilistisch für KEIMZEIT: typischer Bluesrock mit spezieller Note und oft bereichert mit poetischen Texten.